Espressomaschinen gehören mittlerweile in jede gut ausgestattete Küche. Die Anzahl der verkauften Geräte für den Haushalt ist in den letzten Jahres stetig gewachsen. Entsprechend groß ist mittlerweile die Auswahl an Maschinen unterschiedlicher Hersteller. Wir haben diesen Espressomaschinen Ratgeber / Espressomaschinen Test 2020 geschrieben, damit du dich im Espressomaschinen-Dschungel nicht verläufst.

Du erfährst hier, worauf es beim Kauf einer Espressomaschine ankommt. Unseren Fokus haben wir auf erschwingliche Espressomaschinen für den Heimgebrauch gelegt. Hier findest du direkt ein paar Espressomaschinen unter 400 €, die wir weiterempfehlen können.

Wenn du auf der Suche bist nach einer Espressomaschine für’s Büro, dann kannst du unser Anfrageformular nutzen und 100% kostenlos und unverbindlich maßgeschneiderte Angebote erhalten. Hier geht’s zum Anfrageformular.

Kaffeevollautomaten werden hier nicht behandelt, weil sie unserer Meinung nach nicht die gleiche Espresso-Qualität produzieren wie eine Espressomaschine mit Siebträger.

Dieser umfangreiche Espressomaschinen-Ratgeber soll dir helfen, dass du dich in dem ganzen Technik-Wirrwarr zurechtfindest. Und natürlich stellen wir dir auch unsere Kauf-Empfehlungen vor. Wenn du den Artikel vollständig gelesen hast, dann wirst du wahrscheinlich eine bessere Grundlage für deine Kaufentscheidung haben. Folgende Themen greifen wir auf:

Grundsätzliche Überlegungen vor dem Kauf einer Espressomaschine

Wenn für dich klar ist, dass du dir eine Espressomaschine kaufen willst, dann solltest du dir vor dem Kauf grundsätzlich über folgende Fragen Gedanken machen:

Möchtest du die Maschine ausschließlich für die Herstellung von Espresso verwenden?

Möchtest du neben Espresso auch cremigen Milchschaum für Milchgetränke produzieren?

Welche Ansprüche stellst du an deine künftige Espressomaschine hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Langlebigkeit und Perfektionismus?

Welche Rolle spielt für dich das Design der Maschine?

Wie häufig wirst du deine Maschine voraussichtlich verwenden?

Für viele Personen möchtest du zeitgleich Kaffeespezialitäten zubereiten?

Super Espressomaschine = super Espresso?

Wenn wir uns mit Einsteigern über die Zubereitung von Espresso unterhalten, bekommen wir häufig die Frage gestellt, welche Espressomaschine denn nun richtig geilen Espresso macht? Unsere Antwort sorgt in der Regel für etwas Verwunderung bei unseren Gesprächspartnern: Denn es ist nicht die Espressomaschine einzig und alleine verantwortlich für einen ausgezeichneten Espresso: Es ist vielmehr ein Zusammenspiel aus Maschine, Espressomühle und Qualität der Espressobohnen.

Unsere Empfehlung: Du solltest grundsätzlich der Espressomühle mindestens die gleiche Gewichtung beimessen wie der Espressomaschine. Wir würden die Bedeutung der Mühle sogar etwas höher gewichten: Du kannst mit einer High-End-Mühle und einer qualitativ minderwertigen Espressomaschine besseren Espresso zubereiten als mit einer billigen Mühle und einer hochpreisigen Profi-Espressomaschine. 

Plane demnach beim Kauf einer Espressomaschine also immer auch Budget für den Kauf einer guten Espressomühle ein. Als Faustregel gilt: Die Kosten für eine gute Mühle sollten demnach 30 – 50% des Anschaffungspreises einer Espressomaschine betragen. Ein echter Geheimtipp ist unserer Meinung nach diese Mühle: Die Eureka Eureka Mignon Silenzio.

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Für den Fall, dass du eigentlich auf der Suche bist nach einer Espressomaschine mit integrierter Mühle, dann empfehlen wir dir einen näheren Blick auf die Siebträgermaschinen von Sage zu werfen. Hier findest du unseren Sage Oracle Touch Test.


Espressomaschinen unter 400 €

Hier findest du eine Auswahl einiger Maschinen, die kein Vermögen kosten, aber unserer Meinung nach wirklich einen guten Espresso produzieren.

Gaggia New Classic


Mit der Gaggia New Classic kannst du dich zu Hause wie ein echter Barista fühlen. Mit dieser Einsteigermaschine kannst du die Handgriffe der Espresso-Profis nachempfinden. Schöne Maschine mit jahrzehntelang bewährten Zutaten an Bord!

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De’Longhi Dedica 685.M

Mit einer Breite von nur 15 cm verfügt die De’Longhi über ein äußerst kompaktes Design und verwandelt damit selbst kleinere Küchen zur italienischen Kaffeebar. Die Maschine liefert für den vergleichsweise günstigen Preis gute Ergebnisse.

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Wie funktioniert eine Espressomaschine?

Im ersten Schritt wird Wasser in einem Kessel auf eine bestimmte Temperatur erhitzt. Das heiße Wasser wird anschließend mit etwa 9 bar Druck durch fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst, das sich im eingespannten Siebträger befindet.

Heraus kommt am Ende das kleine konzentrierte Getränk, welches von einer feinen Schaumschicht gekrönt wird und weltweit als Espresso bekannt ist. Wie du einen perfekten Espresso zubereitest, kannst du in unserer Schritt für Schritt Anleitung Espresso zubereiten ausführlich nachlesen.

Generell unterscheiden sich Maschinen in der Art der Druckerzeugung, des Heizsystems und der Zubereitungsart (Kaffeemehl, Pads oder Kapseln). Bei Espressomaschinen, die für den Haushalt konzipiert wurden, unterscheidet man zwischen Einkreismaschinen, Zweikreismaschinen, Dualboilern und Thermoblockmaschinen. Die unterschiedlichen Typen stellen wir dir weiter unten vor.

Video: 16 Espressomaschinen im Test

Auch Coffee Circle hat 16 Espressomaschinen getestet. Im nachfolgenden Video findest du die Testergebnisse zum Espressomaschinen-Test.

Espressomaschinen für das Büro

Du suchst eine Espressomaschine für’s Büro? Dann nutze doch das Formular unten, welches wir gemeinsam mit der tradingtwins Gmbh, ein TÜV-geprüftes Unternehmen, entwickelt haben. Hier kannst du deine Firmendaten und deine individuellen Ansprüche (Anzahl der Kollegen, durchschnittlicher Tassenbezug pro Tag, Unternehmensart) in das Formular eintragen. Du bekommst dann völlig kostenlos und unverbindlich maßgeschneiderte Espressomaschinen-Angebote für Unternehmen. Und zwar zum Mieten, Leasen oder Kaufen.


Welche unterschiedlichen Espressomaschinen-Typen gibt es?

Nachfolgend stellen wir dir die vier Systeme und deren Vor- und Nachteile detailliert vor.

Einkreismaschinen

Schon mal vorweggenommen: Für alle, die mit einer Espressomaschine ausschließlich Espressi beziehen wollen, sind Einkreismaschinen generell eine gute Wahl, weil sie im Vergleich zu Zweikreismaschinen oder Dualboilern preiswerter sind und eine sehr ordentliche Espresso-Qualität liefern.

Wenn du hingegen mit einem Einkreiser regelmäßig Milchgetränke zubereiten willst, wirst du relativ schnell an die Grenzen der Maschine stoßen. Warum? Bei Einkreismaschinen wird das im Kessel erhitzte Wasser sowohl für die Zubereitung des Espressos (den so genannten Brühvorgang) als auch für die Erzeugung des Dampfes zum Aufschäumen der Milch verwendet.

Grundsätzlich werden für die Erzeugung des Dampfs und für die Espressozubereitung unterschiedliche Temperaturen benötigt. Die ideale Brühtemperatur für einen Espresso liegt zwischen 88°C und 94°C. Die Temperatur des Wassers für die Produktion von Dampf muss hingegen zwischen 110°C und 130°C betragen.

Bei Einkreismaschinen werden die unterschiedlichen Temperaturen durch die Verwendung von unterschiedlichen Thermostaten geregelt, die je nach Bedarf als Steuerung in den Heizkreis geschaltet werden können.

In Einkreismaschinen existiert also nur ein Wasserkreislauf – daher stammt auch die Bezeichnung “Einkreismaschine” für diese Bauart. In diesem Wasserkreislauf muss die Temperatur durch Aufheizen oder Abkühlen angepasst werden, um ein optimales Ergebnis für den Bezug von Espresso oder die Produktion von Dampf zu erzeugen.