Einkreiser oder Zweikreiser Espressomaschine? Das sind die Unterschiede, Vorteile & Nachteile.

Du stehst vor dem Kauf einer neuen Espressomaschine und fragst dich, worin eigentlich die Unterschiede zwischen einer Einkreiser Espressomaschine und einer Zweikreiser Espressomaschine bestehen? Dann bist du hier goldrichtig. Wir klären dich in diesem Artikel auf und geben dir ein paar Tipps für den Kauf deiner neuen Einkreiser oder Zweikreiser Siebträgermaschine.

Wie du sicher weißt, ist die Zubereitung eines Espressos ein hochsensibler Prozess. Neben vielen weiteren Faktoren ist auch die richtige Brühtemperatur dafür verantwortlich, ob ein Espresso schmeckt oder nicht. Sämtliche Hersteller versuchen daher, ihre Maschinen so zu entwickeln, dass sie die richtige Brühtemperatur bei der Espresso-Extraktion liefern.

Je teurer die Maschine, desto höher ist der technische Aufwand gewesen, um die Brühtemperatur möglichst konstant zu halten – vor allem, wenn mehrere Espressi hintereinander extrahiert werden. Je günstiger die Maschine, desto größer können die Temperaturschwankungen der Brühtemperatur ausfallen.

Im Heimsegment haben sich neben Espressomaschinen mit Thermoblock vor allem Einkreiser und Zweikreiser etabliert. Die beiden System stellen wir dir nachfolgend ausführlicher vor.

Einkreiser Espressomaschinen

Das einfachste und günstigste System ist der Einkreiser. Die Temperatur wird hier über einen Pressostat (Druckschalter) gesteuert. Das Heizelement wird in Abhängigkeit vom Druck innerhalb des Kessels an- oder abgeschaltet. Daraus resultieren beim Brühen von Espresso Temperaturschwankungen von bis zu acht Grad Celsius, was wirklich enorm ist.

In einem Einkreiser existiert ein Wasserkreislauf – daher stammt auch die Bezeichnung “Einkreiser”. In diesem einen Wasserkreislauf muss die Temperatur durch Aufheizen oder Abkühlen angepasst werden, um ein optimales Ergebnis für den Bezug von Espresso oder die Produktion von Dampf zu erzeugen.