Wenn du einen perfekten Espresso aufbrühen möchtest, sind Espressobohnen von sehr guter Qualität eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen dafür. Weist der verwendete Rohstoff für deinen Espresso schon Spitzenqualität auf, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ganz passables Ergebnis erzielen. Weitere Voraussetzungen für die Zubereitung eines ausgezeichneten Espressos sind natürlich auch, dass die Qualität deiner Espressomühle und Espressomaschine auch entsprechend gut ist und, dass du die Grundlagen bei der Zubereitung (Mahlgrad, Extraktionszeit, Brühverhältnis etc.) kennst.

Wir können dir wirklich dazu raten, ein paar Euro mehr in gute Espressobohnen zu investieren, weil die geschmacklichen Unterschiede zwischen Discounterware und Spezialitäten-Espressobohnen enorm sind. In unserem barista passione Espressobohnen-Ratgeber / Espressobohnen Test verraten wir dir nicht nur, welche Bohnen du kaufen solltest, sondern geben dir auch Antworten auf folgende Fragen:

Was sind eigentlich Espressobohnen?

Bei Espressobohnen handelt es sich um Kaffeebohnen. Beide stammen also von der Kaffeepflanze ab. Den Hauptunterschied zur Kaffeebohne macht das besondere Röstverfahren und die Röstdauer aus. Wenn du schon mal versucht hast, Kaffeebohnen, die ursprünglich für Brühkaffee geröstet wurden, in einer Espressomaschine zu verwenden, wirst du feststellen, dass der Espresso einen viel zu hohen Säuregehalt aufweisen wird. Das Ergebnis ist wirklich ungenießbar. Daher benötigst Du für die Zubereitung eines Espressos und für Kaffeespezialitäten, die auf Espresso basieren, (z.B. Cappuccino, Latte Macchiato) immer Espressobohnen.

Warum gute Espressobohnen für den perfekten Espresso so wichtig sind.

Wir sind der Ansicht, dass es kaum eine Zubereitungsart für Essen oder Getränke gibt, die Fehler weniger verzeiht als die manuelle Zubereitung von Espresso mit einer traditionellen Siebträgermaschine. Falsch getampt, ein paar Sekunden zu lang gebrüht, ein zu feiner Mahlgrad, die Tassen nicht vorgewärmt – die Auswirkungen auf den Geschmack in der Tasse sind groß und es gibt viele Stellschrauben, an denen du drehen kannst, bis du einen ausgewogenen Espresso-Geschmack erreichst.

Tipp: Eine Auswahl hochwertiger Espressobohnen kannst du im Online-Shop von kaffischopp.de kaufen.

Um überhaupt erst einmal in die Situation zu kommen, mit Mahlgrad, Brühtemperatur und Brühverhältnis zu experimentieren, um das beste aus der Espressobohne herauszuholen, musst du ganz sicher sein, dass der verwendete Rohstoff auch wirklich ausgezeichnete Qualität hat. Denn sehr gute Espressobohnen sind der Ausgangspunkt und der erste maßgebliche Faktor bei der Espresso-Zubereitung. Merke dir, dass du niemals mit billigen Espressobohnen aus dem Discounter ein ansprechendes Espresso-Erlebnis kreieren wirst, selbst wenn du bei der Zubereitung eine High-End-Espressomühle und High-End-Espressomaschine verwendest.

Unterschiedliche Qualitätsstufen von Rohkaffeebohnen: Von sehr guter Qualität (kaum Defekte, im Bild ganz oben) über gute Qualität (wenig Defekte, in der Bildmitte) bis zu minderwertiger Qualität (viele Defekte, im Bild unten)

Eine Auswahl von guten Espressobohnen

Hier findest du eine Auswahl guter Espressobohnen, die wir getestet haben und für die wir eine klare Empfehlung aussprechen können.

Vorschau
Coffee Circle | Premium Espresso Yirga Santos | 1kg ganze Bohne | Vollmundiger Bio Espresso mit Schokoladenaromen | Arabica und Robusta | fair & direkt gehandelt | frisch & schonend geröstet
Salimbene Superbar 80% Arabica, Bohne, 1er Pack (1 x 1 kg)
Bester Espresso Deutschlands (Magazin Der Feinschmecker)
Dinzler Kaffeerösterei - Espresso Il Gustoso - Espresso, Café, Gourmet Kaffee, als ganze Bohne (1kg ganze Bohne)
Bohnen
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Espresso Salimbene Superbar (1000 g)
Dinzler Kaffeerösterei - Espresso Il Gustoso (1000 g)
Kundenbewertung
Kaffeemischung
75% Arabica / 25% Robusta
80% Arabica / 20% Robusta
100% Arabica
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Preis
34,90 EUR
26,90 EUR
29,99 EUR
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Du möchtest zu Hause auch mal einen leckeren Cappuccino zubereiten? Dann empfehlen wir dir unseren Ratgeber-Artikel zum Thema Cappuccino-Zubereitung.

Woran erkennst du gute Espressobohnen?


Keine Lust auf Mainstream-Bohnen? Immer auf der Suche nach der besten Qualität? Wir geben dir Hinweise, wie du gute Espressobohnen erkennen kannst.
Gute Bohnen-Qualität kannst du in erster Linie schonmal am Aussehen festmachen, wenn du dir die Bohnen im Detail anguckst. Wenn du überwiegend Bohnen in gleicher Größe in der Verpackung vorfindest, ist das ein guter Indiz für gute Qualität. Denn eine gleichmäßige Bohnengröße ermöglicht erst eine gleichmäßige Röstung der Bohnen.

Bohnen mit vielen Defekten

Wenn du bei der Kontrolle der Bohnen hingegen viele Defekte findest, kannst du davon ausgehen, dass die Bohnen eher mindere Qualität haben. Denn hier hat sich offenbar keiner die Mühe gemacht, defekte Bohnen auszusortieren. Das Aussortieren defekter Bohnen ist ein wesentlicher Schritt, die Qualität eines Kaffees zu verbessern. Bohnen-Defekte (Kaffee-Fehler) kannst du wie folgt erkennen:

  • schwarze Bohnen (“Stinkerbohnen”, verotteter, fauler und fermentierter Geschmack)
  • verschimmelte Bohnen (bedingt durch falsche Temperatur und Feuchtigkeit beim Lagern oder beim Transport, modriger oder muffiger Geschmack)
  • zerfressene Bohnen (bedingt durch Insektenbefall, mehr Bitterkeit)
  • unreife Bohnen (haben eine faltige Oberfläche, wenig Kaffeearomen)
  • gebrochene Bohnen (zu stark getrocknet, führt zu mehr Bitterkeit im Geschmack)
  • Schalenstücke (übrig gebliebene Fragmente der Außenhülle, fauler Geschmack)
  • Steine/Zweige in den Bohnen

  • Du kannst gute Espressobohnen in der Regel auch daran erkennen, wenn die Beschreibungen auf der Bohnenverpackung besonders detailliert und umfangreich sind. Je mehr relevante Angaben du auf der Espresso-Verpackung findest, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Qualitätsprodukt handelt.

    Folgende Angaben sollten unserer Meinung auf jeder Verpackung von guten Espressobohnen abgedruckt sein:

    Herkunft:
    Wo wurde der Kaffee angebaut? Was steht auf dem Etikett über Art und Sorte des Kaffees? Ist der Kaffee ein Blend (Mischung aus verschiedenen Bohnen) oder ein sortenreiner Kaffee? All diese Angaben zur Herkunft, Sorte und Art des Kaffees solltest du bei guten Espressobohnen auf der Verpackung vorfinden.

    Röstdatum:
    Industrielle Großröstereien machen in der Regel keine Angaben zu Röstdatum und Verpackungdatum, sondern beschränken sich in der Regel nur auf die Angabe zur Mindesthaltbarkeit. Auf den Verpackungen guter Espressobohnen sollte neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum auch das Röstdatum angegeben sein.

    Röstgrad:
    Auch der Röstgrad (z.B. mittlere Röstung, helle Röstung oder dunkle Röstung) darf als Angabe auf der Verpackung nicht fehlen.

    Nachverfolgbarkeit:
    Wenn du den Namen der Kaffeefarm, der Produzentengruppe oder des Erzeugers auf der Verpackung findest, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um gute Espressobohnen handelt.

    Geschmacksprofil:
    Mit Hilfe der Geschmacksprofil-Angaben kannst du erfahren, wie der Kaffee aufbereitet und verarbeitet wurde und wie er schmecken sollte. Auch die Angabe zur Anbauhöhe ist ein Merkmal qualitativ guter Bohnen. Übrigens: Je höher ein Kaffee wächst, desto besser ist normalerweise die Qualität der Bohnen, weil die Bohnen langsamer reifen und damit eine höhere Dichte entwickeln.

    Aromaventil:
    Die Verpackung guter Espressobohnen sollte ein Aromaventil besitzen. Dieses Ventil im Beutel sorgt dafür, dass CO2, welches während des Röstvorgangs entsteht, ausgasen kann, ohne dass Sauerstoff eindringt.

    Preis für gute Espressobohnen?

    Ein weiteres Kriterium, um gute Espressobohnen zu erkennen, ist auch der Preis. Billige Bohnen aus dem Discounter, die für unter 10 € pro Kilo zu erwerben sind, können niemals hochwertig sein. Diese Bohnen wurden im Zweifelsfall zu einem Preis eingekauft, der noch nicht einmal die Herstellungskosten deckt. Du kannst davon ausgehen, dass der Kaffee weder sorgfältig angebaut/geerntet wurde noch schonend im Trommelröstverfahren geröstet wurde. Unser Rat: Finger weg davon! Der Preis klingt verlockend, die Qualität der Espressobohnen ist in der Regel wirklich unterirdisch.

    Jetzt mag es den einen oder anderen geben, der das Gegenteil behauptet und exzellente Erfahrungen mit einem Discounter-Espresso für 8,99 € pro Kilo gemacht hat. Das mag ja aus rein subjektiver Sicht durchaus möglich sein. Doch wer schon einmal Spezialitäten-Kaffee verkostet hat, wird die Discounter-Ware mittlerweile als ungeniessbar abstempeln.

    Nebenbei bemerkt: So viel mehr Geld musst du für qualitativ bessere Bohnen gar nicht ausgeben. Wir haben beispielsweise gute Espressobohnen verkostet mit einem Kilopreis von 18,50 €. Der Preisunterschied zwischen Billig-Bohnen und hochwertigen Bohnen ist also wesentlich geringer als du vielleicht gedacht hast.

    Aus dem Kaffee Blog: Wir haben den Jamaica Blue Mountain Kaffee getestet. Sind das die vielleicht besten Espressobohnen der Welt? Zumindest ist der Preis pro Kilo ziemlich happig mit 195 € pro Kilo.

    Über das Specialty Coffee Cupping der SCAA

    Neben dem Preis-Check, der optischen Kontrolle der Bohnen selbst und der Bewertung der (umfangreichen) Informationen auf der Kaffee-Verpackung kannst du auch die Gesamtbeurteilung eines Kaffees der SCAA (Specialty Coffee Association of America) heranziehen, um sehr gute bis herausragende Bohnen zu finden. Die SCAA hat einen international anerkannten Standard für die Kaffeebeurteilung (Specialty Coffee Cupping) erarbeitet. Anhand eines Cupping Formulars (Cupping = Kaffee-Verkostung) werden die die wichtigsten Geschmacksattribute des Kaffees aufgezeichnet. Diese sind:

  • Geruch/Aroma (Fragrance/Aroma)
  • Geschmack (Flavor)
  • Nachgeschmack (Aftertaste)
  • Säure (Acidity)
  • Körper(Body)
  • Ausgewogenheit (Balance)
  • Gleichmässigkeit (Uniformity)
  • Klarheit (Clean Cup)
  • Süsse (Sweetness)
  • Defekte (Defects)
  • Gesamteindruck (Overall)

  • Cupping nach Cup of Excellence

    Ein ähnliches Beurteilungsverfahren läuft auch im Rahmen des Cuppings nach Cup of Excellence ab. Sowohl beim Cupping nach dem SCAA-Protokoll als auch beim Cupping nach Cup of Excellence werden die oben aufgeführten Komponenten am Ende einer Verkostung von ausgewählten Kaffee-Experten zusammen addiert. Daraus ergibt sich die Gesamtpunktzahl eines Kaffees auf einer Skala von 1-100. Damit lassen sich Kaffees in vier unterschiedliche Kategorien einteilen.

  • 90 bis 100 Punkte = herausragender Kaffee / Presidential Award
  • 85 bis 89,75 Punkte = ausgezeichneter Kaffee / Cup of Excellence Gewinner
  • 80 bis 84,75 Punkte = sehr guter Kaffee
  • weniger als 80 Punkte = Mainstreamkaffee

  • Wenn du also wirklich einmal exzellenten Kaffee trinken möchtest, besorge dir den Cup of Excellence Gewinner des aktuellen Jahres – ab ca. 15 € für 250g bist du dabei. Empfehlen können wir dir den Espresso „Santa Rosa“ (91,41 Punkte), den du online bei der Tegernseer Kaffeerösterei bestellen kannst. Ein wirklich herausragender Kaffee!

    Erfahre mehr über den Cup of Excellence Gewinner aus dem Jahr 2017 in dem nachfolgenden Video.

    Worin liegen die Unterschiede zwischen Espressobohnen und Kaffeebohnen?

    Der Hauptunterschied liegt in der Röstung und nicht etwa in den Bohnen. Ob eine Kaffeebohne später als Kaffee oder Espresso in der Tasse landet, entscheidet sich erst in der weiteren Verarbeitung des Rohkaffees. Das längere Röstverfahren für Espresso macht nämlich den Unterschied. Nachfolgend haben wir dir die Unterschiede aufgeführt:

  • Bohnen für Espresso werden länger (Röstdauer 15 – 18 Minuten) als Kaffeebohnen (Röstdauer 10 – 15 Minuten) geröstet.
  • Espressobohnen sehen in der Regel dunkelbraun und ölig/glänzend aus, Kaffeebohnen hingegen hell und matt (es gibt heutzutage auch Spezialitäten-Röstereien, die versuchen, Espresso etwas heller als üblich zu rösten)
  • Durch die längere Röstung wird beim Espresso die in den Rohkaffeebohnen enthaltene Säure (Chlorogensäure) vermehrt abgebaut. Espresso enthält also weniger Säure als Kaffee und ist damit auch bekömmlicher als Kaffee.
  • Für die Zubereitung von Espresso wird eine Maschine benötigt, die Wasser mit einem Druck von 9 bar durch das Kaffeemehl presst. Für die Zubereitung von Kaffee wird kein Druck benötigt.
  • Bedingt durch den hohen Wasserdruck setzt sich bei einem gut zubereiteten Espresso eine dichte goldbraune Schicht an der Oberfläche ab, die sogenannte Crema. Beim Aufbrühen von Filterkaffee entsteht hingegen keine Crema.
  • Espresso-Zubereitung gelingt nur, wenn der Mahlgrad der Bohnen sehr fein ist. Bei der Zubereitung von Kaffee sollte der Mahlgrad mittel bis grob sein – je nach Aufguss- und Zubereitungsmethode (French Press, AeroPress, Chemex, Hario Hario V60 Filter etc.)
  • Espresso besteht zu 88 – 91% aus Wasser, Filterkaffee zu 98 – 99%.
  • Der Brühvorgang bei der Espresso-Zubereitung dauer in der Regel zwischen 25 und 30 Sekunden, während das Aufbrühen beim Kaffee bis zu sechs Minuten dauern kann.
  • Eine Tasse Espresso (25 – 35 ml) enthält weniger Koffein als eine Tasse Kaffee (160 ml). Würdest du aber die gleiche Menge Espresso und Kaffee miteinander vergleichen, hätte der Espresso mehr Koffein, weil das Verhältnis von der verwendeten Wassermenge zur Menge des Kaffeemehls ein anderes ist.
  • Espresso schmeckt deutlich kräftiger und intensiver als Kaffee, weil bei Espresso eine geringer Menge Wasser verwendet wird. Dadurch wird das Kaffeepulver konzentrierter extrahiert und der Geschmack intensiver.

  • Worin liegen die Unterschiede zwischen Coffea Arabica und Coffea Canephora?

    Links: Typisch oval geformte Arabica-Bohnen (hellere Röstung für Filterkaffee). Rechts: Typische eher rundlich geformte Robusta-Bohnen (dunklere Röstung für Espresso).

    Bisher konnten 124 verschiedene Kaffee-Arten identifiziert werden. Von diesen 124 Arten sind aber nur zwei für den Weltmarkt von Bedeutung: Coffea Arabica und Coffea Canephora (allgemein Arabica und Robusta genannt). Diese beiden Arten stellen rund 99 Prozent der weltweiten Produktion und werden entsprechend großflächig über den gesamten Äquator, dem sogenannten Kaffeegürtel, angebaut. Die Robusta-Kaffeepflanzen machen heutzutage ca. 30 % der globalen Kaffeekulturen aus, der Anteil an Arabica beträgt ca. 70 % der weltweit angebauten Kaffeepflanzen. Es gibt einige Unterschiede zwischen Arabica und Robusta, die wir dir in Tabellenform aufgelistet haben.

    ArabicaRobusta
    Aussehengeschwungener Schnitt in der Mitte, ovale Formgerader Schnitt in der Mitte, rundliche Form
    Anbauempfindlich gegenüber Schädlingen, Pilzen und zu starker Hitze, nicht frostresistentkommt auch mit hohen Temperaturen zurecht, widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen
    Geschmackenorme Geschmacks- und Aromavielfalt, feine Fruchtsäuren, eleganter und nuancierter Geschmackgeringere Aromenvielfalt und Komplexität, erdiger und holziger Geschmack (z.T. nussig)
    Anbauhöhe900 – 2000 m0 – 900 m
    Koffeingehalt0,8 – 1,4 %1,7 – 4 %
    Anbau-Temperatur15 – 25 °C20 – 30 °C
    Ölgehalt15 – 17 %10 – 12 %
    Zuckergehalt6 – 9 %3 – 7 %
    Anteil am Weltmarktca. 70 %ca. 30 %
    Anzahl Chromosomen4422

    Wenn du Angaben aus der Tabelle miteinander vergleichst, wirst du festellen, dass die Unterschiede zwischen Arabica und Robusta auf dem ersten Blick gar nicht so gravierend sind. Wenn du mal an einer Kaffee-Verkostung (“Cupping”) teilgenommen hast, bei der du 100% Arabica mit 100% Robusta verglichen hast, wirst du einen deutlichen Unterschied geschmeckt haben. Arabica schmeckt den meisten Menschen im Vergleich zu Robusta tendenziell besser. Gründe dafür sind:

  • Arabica hat mit 44 Chromosomen doppelt so viele wie Robusta. Daraus resultiert die größere Geschmacksvielfalt und der feine fruchtige Geschmack von Arabica-Bohnen.
  • Arabica reift in höheren Anbaulagen und bei einer niedrigeren Temperatur im Vergleich zu Robusta. Das hat zur Folge, dass Arabica-Kirschen insgesamt langsamer als Robusta-Kirschen wachsen. Das langsame Wachstum der Arabica-Kirschen wirkt sich positiv auf die Komplexität der Bohnen aus.

  • Aus den oben genannten Gründen schneidet Robusta im Vergleich zu Arabica in Deutschland schlechter ab. Arabica gilt weltweit als qualitativ hochwertiger als Robusta. Es ist also nicht verwunderlich, dass große deutsche Kaffeemarken seit Jahren mit der Aufschrift “100% Arabica” auf den Verpackungen werben. Schade eigentlich, weil es auch sehr gute Robusta-Qualitäten gibt, deren Geschmacksrichtung ins Nussige gehen kann. Übrigens: Nur weil große Kaffeemarken mit “100 % Arabica” werben, ist diese Angabe kein Garant für gute Qualität. Lass’ dich davon also nicht blenden.

    Robusta spielt allerdings eine wichtige Rolle in Kaffeemischungen für Espresso. Warum? Aufgrund des niedrigen Ölgehalts ist Robusta für eine dicke und stabile Crema auf dem Espresso verantwortlich. Und eine stabile Crema ist in der Regel ein Kennzeichen dafür, dass der Espresso von hoher Qualität ist – zumindest rein optisch betrachtet. Robusta ist also ein beliebter Mischbestandteil in Espressomischungen, denn es führt nicht nur zu einer festen Crema, sondern sorgt auch für einen kräftigen und holzigen Geschmack des Espressos, den man insbesondere in den südlichen Ländern sehr schätzt. Durch einen gewissen Anteil an Robusta in Espressomischungen – in der Regel zwischen 10 – 30 % – werden die stärkeren Säuren der Arabica-Bohnen durch die Robusta-Bohnen, die aufgrund der längeren Röstung weniger Säuren haben, ausgeglichen.

    Hier findest du eine Auswahl guter Bohnen aus unserem Espressobohnen Test, für die wir eine klare Empfehlung aussprechen können.

    Vorschau
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    34,90 EUR
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    Du möchtest zu Hause auch mal einen leckeren Cappuccino zubereiten? Dann empfehlen wir dir unseren Ratgeber-Artikel zum Thema Cappuccino-Zubereitung.

    Ein Espresso, der aus einer Mischung aus Arabica- und Robustabohnen zubereitet wurde, schmeckt harmonischer im Vergleich zu einer Zubereitung, bei der nur Arabica-Bohnen verwendet wurden. Wir empfehlen dir daher zum Start, die ersten Espressi mit einer Espressomischungen aus 70/30 oder 80/20 Arabica/Robusta aufzubrühen, bevor du dich an 100% Arabica heran traust. Der höhere Säureanteil bei Arabica-Bohnen wirkt vielleicht erstmal abschreckend und könnte dir die Lust am Kennenlernen von Espresso nehmen. Wenn du etwas Erfahrung gesammelt hast, lohnt es sich, mittelbraun geröstete reine Arabica-Bohnen auszuprobieren, die dir ein facettenreiches, fruchtiges und eher säurebetontes Geschmackserlebnis bieten werden.

    Was unterscheidet eine helle Röstung von einer dunklen Röstung?

    Eine helle Röstung der Bohnen hat zur Folge, dass die Bohnen leichtbraun/mittelbraun und matt aussehen. Bei einer dunklen Röstung sehen die Bohnen dunkelbraun/schwarz und ölig aus. Neben diesem optischen Unterschied gibt es einen Unterschied, der die Zellstruktur der Bohnen betrifft. Grundsätzlich musst du wissen, dass sich die Zellstrukturen bei der Röstung von Kaffee verändern. Die Zellwände der Bohnen brechen nämlich während der Röstung auf. Dieser Vorgang ist wichtig, damit die wertvollen Substanzen der Kaffeebohnen beim Brühvorgang in Wasser gelöst werden können.

    Je länger die Röstung dauert, desto dunkler sind die Bohnen und desto mehr brechen die Zellstrukturen auseinander. Die Bohnen werden also immer brüchiger und poröser, je länger die Röstung dauert. Daraus resultiert, dass dunkle Röstungen eine höhere Löslichkeit im Vergleich zu helleren Röstungen haben, d.h. die Substanzen werden während der Extraktion bei dunkleren Röstungen also besser und schneller gelöst. Und jetzt wird es wirklich interessant: Weil eben die Löslichkeit der Substanzen bei dunkleren Röstungen besser ist, solltest du bei dunkleren Röstungen eine kleinere Menge an Kaffeemehl verwenden als bei helleren Röstungen. Hast du einen schwarzen, öligen Espresso in der Espressomühle, kannst du also ganz entspannt die Dosis an Kaffeemehlmenge etwas reduzieren und auch die Brühtemperatur etwas nach unten regulieren – vorausgesetzt, deine Espressomaschine verfügt über eine PID-Steuerung zur manuellen Regulierung der Brühtemperatur.

    Die Kehrseite der Medaille bei dunkleren Röstungen ist aber, dass der Kaffee verbrennt und viele seiner wertvollen Aromen verliert. Zu dunkle Röstungen sind daher meistens geschmacklich uninteressant. Dies führt zu dem Trend, dem kleine Spezialitätenröster heutzutage mit helleren Röstungen verfolgen. Die Zellstrukturen heller Röstungen sind wesentlich intakter als bei dunkleren Röstungen. Das hat zur Folge, dass sich beim Brühvorgang grundsätzlich weniger Substanzen lösen und sich diese auch langsamer lösen können. Die Dosis an Kaffeemehlmenge bei der Extraktion von hellen Röstungen solltest du vor diesem Hintergrund etwas erhöhen. Zeitgleich kannst du auch die Temperatur beim Brühvorgang von helleren Röstungen anheben, um die Substanzen aus dem Kaffee besser zu lösen.

    Wie oben schon erwähnt, sind dunklere Röstunge geschmacklick eher unintessant. Das Beste, was dir bei Espresso aus sehr dunkel gerösteten Bohnen passieren kann, ist, dass dieser nach Schokolade schmeckt. Dunklere Röstungen haben meistens eher einen Röstkaffee-Geschmack und schmecken tendenziell eher bitterer. Bei helleren Röstungen kommen hingegen die Eigenheiten des jeweiligen Rohkaffees besser zur Geltung. Fruchtige Aromen und angenehme Säuren stehen geschmacklich bei helleren Röstungen im Vordergrund.

    Blends vs. sortenreine Espressobohnen: Was sind die Unterschiede?


    Mischungen unterschiedlicher Kaffees werden als Blends bezeichnet. Sie garantieren in der Regel ein konsistentes Geschmacksprofil und sind daher auch auf dem Massenmarkt sehr beliebt. Industrielle Großröstereien geben selten preis, welche unterschiedliche Bohnen in ihren Blends verwendet werden. Kleine Spezialitätenröster ticken in dieser Hinsicht anders und kommunizieren völlig transparent jede einzelne Zutat in ihren Blends. Darüber hinaus erläutern sie die Eigenarten der einzelnen Bohnen und wie die unterschiedlichen Aromen sich gegenseitig ergänzen und ausbalancieren.

    Sortenreiner Kaffee (auch als Single Origin bezeichnet) sagt in erster Linie aus, dass der Kaffee aus einem bestimmten Land stammt. Das ist in der Tat sehr unscharf, weil es in einem Anbauland unterschiedliche Sorten und Aufbereitungsmethoden gibt. Großröstereien werben vereinzelnd mit der Aufschrift “100% Brasilien”. Meistens werden Bohnen unterschiedlicher Varietäten und Qualitäten aus dem gesamten Land zusammengestellt, weiterverarbeitet und dann als sortenreiner Kaffee mit dem Hinweis “100% Brasilien” verkauft. Auch hier ist Vorsicht geboten, denn das ist keine Garantie für gute Qualität. Mit “100% Brasilien” erhältst du noch immer keinen Hinweis auf den Geschmack, der von Region zu Region völlig unterschiedlich sein kann.


    Spezialitätenröster (im Bild Single Origin Kaffee von coffeecircle) gehen viel mehr ins Details, wenn sie von sortenreinen Kaffees oder Single Origin sprechen. Sie betiteln nicht nur einfach das Land, aus dem der Kaffee stammt, sondern kommunizieren auf den Verpackungen auch von welcher Farm, von welcher Kooperative, von welcher Erzeugergruppe oder von welchem Erzeuger der Kaffee stammt. Sortenreine Espressi von Spezialitätenröstereien werden in der Regel in einer limitierte Auflage oder als saisonale Angebote verkauft.

    Wie du Espressobohnen richtig aufbewahrst.

    Wenn du deine ganzen Bohnen nach dem Kauf richtig verpackt aufbewahrst, halten sich diese mehrere Tage oder sogar länger frisch. Wenn du jede Woche nur so viele Bohnen von deiner lokalen Spezialitätenrösterei kaufst wie du in einer Woche verbrauchst, dann solltest du immer frische Qualität zu Hause genießen können. Idealerweise bewahrst du deine Espressobohnen in einem luftdicht schließenden Behälter an einem dunklen und trockenen Ort auf. Am besten lagerst du die Bohnen in der (hoffentlich) wiederverschließbaren Verkaufsverpackungen oder nutzt eine Dose. Grundsätzlich solltest du keine Bohnen im Kühlschrank lagen. Die Bohnen würden in kurzer Zeit die unterschiedlichsten Aromen, die im Kühlschrank existieren, annehmen. Espresso mit Wurst- und Käse-Aroma wäre ein Novum – geschmacklich aber bestimmt keinem zu empfehlen.

    Welcher Mahlgrad für Espressobohnen geeignet ist?


    Grundsätzlich sollte der Mahlgrad für Espressobohnen sehr fein sein. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie fein du deine Bohnen mahlen solltest, empfehlen wir dir, Mehl zwischen den Fingern zu verreiben. Der Mahlgrad für Espresso muss etwas gröber sein als Mehl. Du solltest also noch kleinste Kaffeepartikel erkennen können. Pulverfein gemahlenes Kaffeemehl, welches sich wirklich wie Mehl anfühlt, ist für die Zubereitung von Espresso in der Regel zu fein und wird nur für den türkischen Kaffee (Cezve) verwendet. Grundsätzlich gilt folgendes:

  • Bei einem zu feinem Mahlgrad fließt der Espresso sehr langsam in die Tasse. Der Geschmack ist bitter, das Getränk ist überextrahiert. Der Mahlgrad muss etwas gröber gestellt werden.
  • Bei einem zu groben Mahlgrad fließt der Espresso deutlich zu schnell in die Tasse. Der Geschmack wird eher sauer wahrgenommen, das Getränk ist unterextrahiert. Der Mahlgrad muss in diesem Fall feiner gestellt werden.

  • Im Laufe der Zeit wirst du ein Gefühl dafür entwickeln, wie sehr sich eine Veränderung des Mahlgrads im Geschmack niederschlägt. Wir raten dir grundsätzlich dazu, das Kaffeemehl bei jedem Espresso zu wiegen und stets die gleiche Menge an Kaffeemehl zu verwenden, wenn du den optimalen Mahlgrad für deine Espressobohnen finden willst. Erst dadurch kannst du wirklich in die Feinabstimmung gehen. Das Ziel sollte sein, feine Justierungen am Mahlgrad vorzunehmen, um einen Espresso zu extrahieren, der geschmacklich ausgewogen ist, Süße, Viskosität und Körper hat.

    So testen wir Espressobohnen.


    Wir von barista-passione.de testen Espressobohnen mit einer Quamar M80E Espressomühle und mit einem Profitec Pro 300 Dualboiler-Siebträger mit Wassertank. Wir leveln das Mehl im Siebträger mit dem Mahlgut Dozer (Holz geölt, Dozerfläche höhenverstellbar) von der Mahlgut Manufaktur und tampern anschließend das Mahl mit einem Tamper von Motta mit planer Unterseite. Wir verwenden Leitungswasser mit einer mittleren Wasserhärte (11 °dH), welches wir mit einem Wasserfilter von Brita filtern. Als Sieb im Siebträger verwenden wir ein 20g VST-Sieb im bodenlosen Siebträger. Wir wiegen das Kaffeemehl und den Espresso mit einer Acaia Lunar Baristawaage ab.

    Bei der Brühtemperatur experimentieren wir: Hellere Röstungen werden in der Regel zwischen 93 – 95 Grad Celcius Brühtemperatur extrahiert, bei dunkleren Röstungen reduzieren wir die Temperatur auf 90 – 92 Grad Celcius. Für jede Espressobohne versuchen wir, im Laufe der Zeit das für uns geschmackliche Optimum heraus zu holen. Daher variieren unsere Rezepte je nach Espressobohne. Grundsätzlich präferieren wir bei dunkleren Röstungen ein geringeres Brühverhältnis (brew ration) als bei helleren Röstungen. Dunklere Röstungen bereiten wir gerne im Verhältnis von 1:1,5 zu, während wir bei helleren Röstungen eine brew ration von 1:2 vorziehen.

    Diese Espressobohnen können wir dir empfehlen.

    In den letzten Jahren haben wir mehrere Kilos Espressobohnen mit unserer Espressomühle fein gemahlen und aufgebrüht, um köstliche Espressi, Cappuccinos, Cafe Americanos, Latte Macchiatos, Cafè Lattes, Flat White & Co. in den eigenen vier Wänden zu genießen. Wir haben wirklich viel ausprobiert und mittlerweile ein paar Espressobohnen-Schätze entdeckt, die wir dir weiter unten aufführen.

    Hier findest du eine Auswahl guter Espressobohnen, die wir in den letzten Monaten getestet haben und für die wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen können.

    Vorschau
    Coffee Circle | Premium Espresso Yirga Santos | 1kg ganze Bohne | Vollmundiger Bio Espresso mit Schokoladenaromen | Arabica und Robusta | fair & direkt gehandelt | frisch & schonend geröstet
    Salimbene Superbar 80% Arabica, Bohne, 1er Pack (1 x 1 kg)
    Bester Espresso Deutschlands (Magazin Der Feinschmecker)
    Dinzler Kaffeerösterei - Espresso Il Gustoso - Espresso, Café, Gourmet Kaffee, als ganze Bohne (1kg ganze Bohne)
    Bohnen
    Coffee Circle - Yirga Santos (1000 g)
    Espresso Salimbene Superbar (1000 g)
    Dinzler Kaffeerösterei - Espresso Il Gustoso (1000 g)
    Kundenbewertung
    Kaffeemischung
    75% Arabica / 25% Robusta
    80% Arabica / 20% Robusta
    100% Arabica
    Prime-Vorteil
    Preis
    34,90 EUR
    26,90 EUR
    29,99 EUR
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    Unsere Entdeckerreise ins Reich der Espressobohnen scheint niemals enden zu wollen. So vielfältig ist die Auswahl an unterschiedlichen Blends und Single Origins, die weltweit geröstet werden. Wir sind dankbar für die Entwicklung des Internets, über das man mittlerweile Bohnen aus aller Welt von lokalen Spezialitätenröstereien beziehen kann. Heutzutage gibt es zahlreiche Röstereien, die ihre Bohnen über einen Online-Shop vertreiben. Es sind zwar noch nicht alle kleineren Röstereien mit einem eigenen Online-Shop im Netz präsent, wir beobachten aber, dass die Zahl von Jahr zu Jahr wächst.

    Beim Kauf von Bohnen achten wir in der Regel darauf, dass die Bohnen fair und direkt gehandelt wurden. Wichtig ist uns auch, dass die Bohnen schonend verarbeitet und handgeröstet wurden und, dass die Bohnen von der Rösterei idealerweise direkt vom Erzeuger (Farm, Kooperative) gekauft wurden, damit gerechte Einkaufspreise und höchste Qualität sichergestellt sind.
    Discounter-Espressobohnen meiden wir grundsätzlich wie der Teufel das Weihwasser. Bohnen von lokalen Röstereien aus unserer nahen Umgebung testen wir bevorzugt in unserem Espressobohnen Test und können dir daher uneingeschränkt empfehlen, Bohnen von (kleineren) Spezialitätenkaffee-Röstereien zu beziehen. Folgende Vorteile sehen wir beim Kauf von Espressobohnen von lokalen Kaffeeröstern:

  • Persönlicher Kontakt zum Röster
  • Empfehlungen vom Röster zur Zubereitung der Bohnen (“Rezept” des Rösters)
  • Frische Röstung der Bohnen
  • Auskunft über Herkunft und Aufbereitung des Rohkaffees (Land, Anbauhöhe, Farm, Kooperative, Erzeugergruppe, Erzeuger)
  • Auskunft über Kaffeesorten und Varietäten
  • Auskunft über das Röstverfahren
  • Erwerb von exklusiven Bohnen, die nur in kleinen Mengen saisonal geerntet werden
  • Förderung von kleinen lokalen Röstereien statt großer Kaffeekonzerne

  • Die Espressobohnen dieser Röstereien können wir dir weiterempfehlen:

  • Erste Tegernseer Kaffeerösterei, Kreuth
  • elbgold Röstkaffee GmbH, Hamburg
  • Murnauer Kaffeerösterei, Murnau am Staffelsee
  • Hannoversche Kaffeemanufaktur, Hannover
  • Coffee Circle, Berlin
  • Five Elephant, Berlin
  • Bonanza Coffee Roasters, Berlin
  • Hermetic Coffee Roasters, Hamburg
  • Tim Wendelboe, Oslo
  • Solberg & Hansen AS, Oslo
  • April Coffee Roasters, Kopenhagen
  • Drop Coffee, Stockholm

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    Erstellt am: 14. Oktober 2017

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